Gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten Timo Tichai machte sich Landtagsabgeordneter Klaus Dietz (CDU) beim Besuch der Tagesstätte für Demenzkranke und pflegebedürftige Senioren am Wannberg in Hirzenhain ein Bild über den Tagesablauf dieser Einrichtung.
Einrichtungsleiter Rüdiger Plock führte die Gäste zunächst durch die modern und hell gestalteten Räumlichkeiten. Plock, der gleichzeitig Geschäftsführer dieser Tagesstätte ist, erläuterte währenddessen den für die zu betreuenden Senioren so wichtigen Tagesablauf. „Ein geregelter und gut strukturierter Tagesrhythmus ist für die älteren Menschen von immenser Wichtigkeit, um ihnen im Alltag eine gewisse Sicherheit geben zu können, insbesondere bei Demenz“, so der engagierte Tagesstättenleiter.
Das Seniorenzentrum am Wannberg sei eine solitäre Tagesstätte, die also nicht an ein Altenheim angeschlossen sei, erklärte Plock. Nachdem der hauseigene Fahrdienst die Tagesgäste zu Hause abgeholt habe, würden die Senioren in kleinen Gruppen, je nach Fähigkeiten und dem Maße ihrer Einschränkungen, beschäftigt und aktiviert. Dabei würden mehrere Therapieformen im Tagesverlauf angeboten.

Dietz und Tichai, der als Bürgermeisterkandidat von der CDU Hirzenhain unterstützt wird, lobten dieses auf die einzelnen Bedürfnisse angepasste Konzept und die familiäre Atmosphäre der Einrichtung. Da beide Besucher auch an dem Thema Strukturen im ländlichen Raum interessiert seien, erläuterte Ihnen Rüdiger Plock die Rolle, die die Tagesbetreuungseinrichtung als 3. Säule in der Pflegelandschaft, neben stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten im ländlichen Raum spiele.
Neben sinnvoller therapeutischer Beschäftigung der Gäste würden die pflegenden Angehörigen entlastet und könnten Kraft für den Pflegealltag schöpfen oder einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Von 8 Uhr bis 16 Uhr würden die Senioren, die sowohl aus dem Gemeindegebiet als auch aus dem Umkreis von ca. 20 Kilometern kämen, hier betreut.
Sowohl Dietz als auch Tichai betonten, dass diese Einrichtung ein Glücksfall für die gesamte östliche Wetterau sei, die mit einem hochqualifizierten Team, bei dem das Wohl der älteren Menschen im Mittelpunkt stünde, dazu beitrage, dass ältere Menschen zu Hause wohnen könnten, aber gleichzeitig über Tag gut versorgt würden, weil es auch im ländlichen Raum immer weniger traditionelle Familienstrukturen mit mehreren Generationen unter einem Dach gäbe. Die Menschen müssten immer weiter in die Ballungsräume fahren, um zu ihren Arbeitsplätzen zu gelangen.
Die Einrichtungsleitung freue sich über das große und aufrichtige Interesse Ihrer Gäste und lade jederzeit gerne Interessierte Besucher ein, um sich selbst ein Bild machen zu können.

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